Neferati`s Space

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Cäsar als Kriminalist 22. Juli 2009

Filed under: Katzentatzen — neferati2008 @ 15:52

Hallo liebe Katzenfreunde, hier ist endlich mal wieder Euer Kater Benjamin mit einer neuen kleinen Geschichte:
 
 
 
Gestern früh war es – na ja, eher Mittag – als die Menschfrau von Kater Cäsar und Katze Dascha beide zu ihrem morgendlichen Spaziergang auf den Hof führte. Beide waren satt von frischem rohen Herzfleisch und es gelüstete sie nun nach etwas Jägerei und frischem Gras.
 
Da kam ganz aufgeregt der Nachbar gerannt. "Hallo Katzenmutti, ich habe schon so lange auf Sie gewartet, meine Katze ist gestern abend vom Balkon gefallen." Katzenmutti wusste gar nicht, wie sie dem Nachbarn nun helfen konnte und wollte auch – ehrlich gestanden – endlich ihren Morgencafé trinken. Aber unter Nachbarn ist man ja nicht so. Na ja, die Menschen sind da ein wenig geduldiger als wir Kater Zähnezeigendes Smiley.
 
Jedenfalls wusste der Nachbar ja, dass Kater Cäsar jeden, aber auch jeden Kater und jede Katze auf dem Hof aufspürt und über den Hof jagt. Nicht immer ist es so, dass Kater Cäsar überlegen wäre, aber erstmal wird gedroht, geknurrt, gefaucht, gejault und das Fell plustert sich 3fach auf. Dabei kriegt Cäsar so eine seltsame Kopfform, ganz spitz wird er da und die Ohren liegen seltsam nach hinten an. Wirklich schön ist er da nicht und auch nicht lieb. Sein Frauchen traut sich in diesem Zustand nur in dicken Jeanshosen und Jacke und Lederhandschuhen an ihn ran. Sehr gut hilft da auch Wasser, am besten zwischen beide Parteien gesprüht, damit sie in entgegengesetzte Richtungen flüchten.
Also man muss sich den Cäsar dann ungefär so vorstellen:  
 
Gestern früh aber hoffte der Nachbar auf all diese grässlichen Dinge, denn er malte sich aus, dass Cäsar seine Miez schnell aufspüren würde.
 
Cäsars Bedienstete schob ihn also in Richtung Gebüsch, damit er sich dort schon mal umsehen könne.
 

Nun hatten ja die beiden Zeit für ein Schwätzchen und der Café musste warten. Schließlich musste ja auch genau beschrieben werden, wann und wie die Miez vom Balkon fiel und es musste vermutet werden, was sie dann in der Reihenfolge die gesamte Nacht tat.
 
 
 
Plötzlich knaute und fauchte es! Frauchen stürzte ins Gebüsch. Sie vermutete ja erstmal den Nachbarskater Pitti, der sich regelmäßig in Gefahr brachte, um einen Blick auf die schöne schwarze Dascha zu erhaschen. Und Dascha war auch schon zur Stelle, um von der anderen Seite anzugreifen. Aber als sie sah, dass die Menschin sich einmischte, zog sie sich wissend zurück. Hier gab es für sie nichts zu tun. 
 

 
So weit sie konnte, schob sich Frauchen ins wüste Dickicht und dann sah sie Cäsars weißes Fell schon leuchten. Man konnte ihn ja auch gut hören. Er hatte schon wieder oben beschriebenes Outfit angenommen. Vor ihm lag, leise weinen, halb auf dem Rücken, ein braun getigertes Kätzchen. Sie war mindestens 49 Jahre jünger als Cäsar (7 Jahre für Katzenunwissende). Hatte der Rüpel noch nie was von Kinderschutz gehört? Was hatte er denn nun vor?
 
Na ja, Frauchen traute sich an ihn ran. Es war noch möglich, ihn mit beruhigenden Worten aufzuheben. Miezie musste von ihrem Diener in eine Astgabel gescheucht werden, wo sie sich einklemmte und er seine Miez unter Frauchens Anleitung ins Genick packte und hoch hob. Er war überglücklich, hielt seine Miez ganz fest an sich gedrückt und man wusste nicht, wer von Beiden nun glücklicher war.
 
Frauchen NefeRati lobte ihren Chef Cäsar ausgiebig als sehr guten Kriminalisten. Nein, Spürhund sagte sie nicht zu ihm. Solche Beleidigungen kriegt er selten zu hören. Er hatte seinen Fall hervorragend und sehr effektiv gelöst. Da kann sich mancher Tatort eine Scheibe davon abschneiden.

Ein Hoch auf Kater Cäsar ! Junge, wir sind stolz auf Dich!!!                     
 
Und ich verabschiede mich bis zum nächsten Mal,
 
Euer Benjamin, mau!

 

 

Promis wollen nicht wählen gehen 21. Juli 2009

Filed under: Nachrichten und Politik — neferati2008 @ 16:31
Ist es richtig? Ist es falsch?
Auf jeden Fall ist es kontrovers diskutiert und einen Grund gibt es allemal dafür.
Was "unsere" Politiker sich so leisten und das "mündige" Volk nickt alles ab, das ist schon beängstigend.
Wenigstens spricht jemand mal die Dinge öffentlich an.
Stimmt, Einzelne können das ja nicht, die werden einfach ignoriert, mundtot gemacht. Das ist die Masche heutzutage.
Früher wurde man weggesperrt und ausgewiesen – heute wird man ignoriert, im schlimmen Fall wird an der Existenzschraube gedreht, das ist ja ganz leicht heutzutage. Wer Macht hat, hat Recht.
Ich bin lange trotzdem wählen gegangen, gerade wegen der Nazis, damit die meine Stimme nicht zugeteilt bekommen.
Aber mir steht es inzwischen bis zur Unterlippe. Soll man doch an der Wahlbeteiligung sehen, wie die Menschen wirklich denken.
Denn: egal, wen oder was man hier wählt – es bleibt alles beim Alten.
 
Jedenfalls gibt es auf der youtube-Seite eine wahnsinnige Diskussion darüber. Mich haben sie für meine Beiträge wieder zerfetzt, aber dieses Leid kenne ich schon, sind meist die Besserwisser. Schaut mal rein – ins Video und in die Kommentare.
 
Vielleicht habt Ihr ja auch ne Meinung, egal welche, muss ja nicht meine sein.
 
Wie auch immer man das Video findet – es polarisiert und es löst eine Diskussion aus.
Und hoffentlich bringt es auch die Politiker zum Nachdenken!
Gruß Nef.
 

Was treibt Ihr so auf Eurem Balkon ? 17. Juli 2009

Filed under: Hobbys — neferati2008 @ 16:18
Was treibt Ihr so auf Eurem Balkon ?
 
Heute habe ich meinen Arbeits-und Spielplatz auf den Balkon verlegt.
Ich bin ganz verliebt in meinen neuen Balkon. Abends sehe ich auch öfter fern dort. Dann ziehe ich die Kiste direkt an die Balkontür, setze Kopfhörer auf und freue mich. Jetzt sitze ich hier mit dem PC und hoffe, dass die Sonne wieder kommt.

Auch meine Katzen lieben es, den ganzen Tag draußen zu liegen.
Und dass ich ein Händchen für Blumen habe, hätte ich ja nie gedacht.
Hier ein paar Fotos.
Und dann schreibt doch mal, was Ihr so auf dem Balkon macht.
Gruß Nef.

 

 

Sprechen über Stockholm Syndrom? 14. Juli 2009

Filed under: Nachrichten und Politik — neferati2008 @ 00:37

Liebe Blogfreunde,

diesen Artikel habe ich von einer anderen Bloggerin übernommen, weil ich ihn sehr gut finde. (siehe Adresse unten). Ich habe dem nichts    hinzuzufügen.

Zitat

Stockholm Syndrom?

 
Psychologen schlagen Alarm
 
Die Menschheit scheint unter Stockholm Syndrom zu leiden….
Speziell in Amerika werden die Idole, Vorbilder immer mehr Gewalttäter aus Filmen, Spielen und realem Leben. Die Jugend scheint sich mehr und mehr mit den Tätern zu identifizieren. Das ist sicher nicht nur in Amerika so aber dort werden mehr Untersuchungen durchgeführt.
 
Unter Stockholm Syndrom versteht man:
Der Begriff des Stockholm-Syndroms, das kein Syndrom im eigentlichen Sinne darstellt, ist auf das Geiseldrama am Norrmalmstorg vom 23. bis 27. August 1973 in Schweden zurückzuführen. Damals wurde Kreditbanken, eine Bank am Norrmalmstorg, im Zentrum der schwedischen Hauptstadt Stockholm, überfallen. Vier der Angestellten wurden als Geiseln genommen. Es folgten mehr als fünf Tage, in denen die Medien erstmals auch die Angst der Geiseln bei einer Geiselnahme illustrierten. Dabei zeigte sich, dass die Geiseln eine größere Angst gegenüber der Polizei als gegenüber ihren Geiselnehmern entwickelten.
 
Parallelen:
………
 

Grundsätzlich neigen Menschen dazu, in Zwangs- oder Abhängigkeitssituationen auch moralisch bzw. ethisch bedenkliche Handlungsweisen von Autoritäten zu relativieren und eine Schutzhaltung für sich zu entwickeln. Dies gilt insbesondere für Familien, in denen auch gewalttätiges Verhalten von den eigenen Angehörigen oft toleriert oder im Nachhinein abgestritten wird, um sich selbst nicht weiter in Gefahr zu bringen oder den eigenen Selbstwert nicht zu verlieren bzw. für abhängig beschäftige Mitarbeiter, die (scheinbare) Sympathie für Vorgesetzte entwickeln, obwohl diese z. B. psychische Gewalt gegen sie selbst oder Kollegen der eigenen Gruppe/Abteilung anwenden.

……….

Quelle: Wikipedia

 

Ist es die Angst der Jugendlichen, die Angst der schwachen Menschen, dass er sich mit den Bösen, Gewalttätern und dem Täter identifiziert?
Ist das Phänomen so zu erklären, dass das Böse scheinbar siegt und man nicht auf der Verlierer Seite stehen will?
Sind es die Medien, Filme, Spiele die Gewalt verherrlichen und die Täter zum Idolen machen?
Oder was ist los mit den Menschen, dass sie gut und böse nicht mehr unterscheiden fähig sind?
 
Der Mensch, der sich selbst erkennt und versteht, sich selbst genügt und wertvoll empfindet, wird keinen "Supermann" suchen um sich zu unterwerfen. Aus allen Teilen der Welt erreichen uns solche Nachrichten, wo kriminelle Täter im Gefängnis heiraten, weil irgendwer sich in ihnen verliebt hat, allein aus der kriminellen Tatsache heraus. Ein normaler Mensch, der in der zeitung liest, dass ein Mörder-ein Kinderschänder-ein Gewalttäter-Ein Räuber gefasst wurde, atmet auf und freut sich. Jemand aber mit psychischen Problemen, sucht seinen Schutz und Nähe, verherrlich ihn, verliebt sich* in ihn, besucht ihn, schreibt ihm und identifiziert sich mit ihm. Frauen scheinen besonders betroffen zu sein, als Männer.
 
Ein Fall aus der Türkei: Da wurde ein großartiger Mensch, Familienvater, Schriftsteller ermordet, weil er Armenier ist. Der Mörder, ein junger Mann, für den normalen Menschen nicht als "Mensch" zu bezeichnen, wurde gefasst. Vielleicht ist es die Psychologie des Menschen (Frau?)
mit dem zu sympathisieren, den die Welt hasst, aus Solidarität, Mitgefühl, Mütterlichkeit???
Zu allen Gerichtsverhandlungen kam eine junge Frau, die den Namen des Verbrechers als eine Kette am Hals trug. Zuerst glaubte man, da will jemand auf sich aufmerksam machen/Werbung für sich… so war es aber nicht, sie verliebte sich in Zeitungsartikeln und Foto von ihm.
Sie verfolgte alle Gerichtsverhandlungen, mit Zeitungen unterm Arm, die von ihm berichten ("Heldentat*") und hatte ihn doch vorher gar nicht gekannt…. Kein Einzelfall.
Kann Einer als friedlich gelten, der die Gewalt verherrlicht und mit dem Gewalttäter sympathisiert?
 
Jetzt heißt es aus den USA, immer mehr Menschen identifizieren sich mit Gewalttätern und es schnürt den Atem eines gesunden Menschen.
Menschheit, wohin gehst Du? Woher sind deine Krankheiten, Störungen, Mißbildungen, Agressivität und Gewalt?
Gesunder Mensch – gesunde Welt
 
 
HEILE  DIE WELT
 
HEAL THE WORLD
 
 

 

 

Ein Mensch sieht, was vor Augen ist, der Herr aber sieht das Herz an. 11. Juli 2009

Filed under: Glauben — neferati2008 @ 16:13
Liebe Blogfreunde,
in meiner evangelischen Kirchengemeinde bin ich ehrenamtlich aktiv.
Ab und an schreibe ich auch mal einen Artikel für unser Gemeindeblatt oder halte Andachten oder Gottesdienste im Seniorenheim als Lektorin.
Diese Arbeiten möchte ich in meinem Blog mit Euch teilen.
 

 

Ein Mensch sieht, was vor Augen ist, der Herr aber sieht das Herz an.

 

Liebe Gemeindeglieder,

gerne würde ich jetzt wissen, woran Sie in dem Augenblick denken werden, wenn Sie diesen Spruch aus dem 1. Buch Samuel, Kap. 16 lesen. Wird es Ihnen ergehen wie mir, die ich weniger an Samuel, Saul und David aber sofort an die wunderschöne Geschichte von Antoine de Saint-Exupéry „Der Kleine Prinz“ dachte? Darin gibt es den sehr bekannten und beliebten Ausspruch des Fuchses, der zu dem kleinen Prinzen sagt: „Hier mein Geheimnis. Es ist ganz einfach: man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

 

Wie oft schon ist uns dieser Ausspruch begegnet, wie oft schon ging er uns selbst durch den Kopf. Es ist nicht nur ein schöner, sondern auch ein aktueller Spruch. Wir Menschen haben eine tiefe Sehnsucht danach in einer Welt zu leben, in der es nicht nur um Technik, Fortschritt und Leistung, um Äußerliches, Verstandesmäßiges geht, wir wollen die Stimme des Herzens, die Phantasie, das Gefühl viel mehr spüren. Aber wie können wir das?

 

Romantische Filme und Romane sind Kassenschlager in Kinos und Buchläden. Auch das ist ein Zeichen, dass wir ein Bedürfnis nach mehr Herz haben, wenn schon unsere reale Welt so von Problemen belastet ist, dass wir oft nicht damit fertig werden. Und um nicht daran zu verzweifeln, versuchen wir alles mit dem Verstand zu fassen, sperren die eigenen Gefühle fest aus und fliehen in eine Traumwelt aus bunten Kinobildern, schillernden Fernsehsoaps und strahlenden Romanhelden.

 

Das Ganze hat aber einen sehr negativen Aspekt. Lassen wir uns nicht allzu schnell Meinungen überstülpen? Nehmen wir Urteile und Auffassungen nicht oft allzu gern kritiklos aus irgendwelchen Fernsehsendungen oder Zeitungsartikeln? Und wie schnell wirkt sich diese Kritiklosigkeit, dieses „Nicht selbst Denken“ auf uns aus? Wie schnell urteilen wir dann in einer Weise, die wir selbst nicht erleben möchten? Wie schauen wir?

 

"Der Mensch sieht, was vor Augen ist." Dieser Teil der Monatslosung für den September ist eine Feststellung, aber auch eine Kritik an uns: Bitte, seid etwas vorsichtiger mit euren Urteilen!

 

Obwohl wir oft nur wenig von anderen wissen, sind wir schnell mit unseren Meinungen. Wir kennen den neuen Arbeitskollegen nicht, die Nachbarin oder den Mitschüler und haben schon unser Urteil gefällt. Dann kommen die Schubladen: Das ist ein Angeber! Die hält sich für was Besseres! Der trinkt

bestimmt, ­na ja, kein Wunder, sein Vater war auch schon Alkoholiker! Was hat die denn für

einen Geschmack? Die kauft ihre Hosen wohl im Baumarkt! Manchmal reicht uns auch schon, was wir über andere gehört haben. Wir brauchen nicht viel um unser Urteil über andere zu fällen.

 

Wissen wir denn, was dieser Mensch erlebt hat? Wissen wir, warum der Mann dort heute obdachlos ist und diese Frau dort schon so lange arbeitslos? Haben wir nach ihrem Leben gefragt? Vielleicht würden wir, wenn wir es täten lernen, dass eine Frau, die immer auf sich selbst gestellt war und nach 30 Jahren arbeitslos wurde viel mehr leistet, wenn sie auch in ihrer jetzigen Armut noch ihre Würde behält, als ein junger Mann, der alle Möglichkeiten zur Karriere hatte und nun seinem Team die Normen diktiert und meint vor lauter Arbeit keine Zeit mehr für seine Mitmenschen zu haben.

 

Schaut tiefer! Seid vorsichtig, damit ihr nicht andere mit einem vorschnellen Urteil verletzt, damit ihr nicht Gott verletzt.

 

"Der Herr aber sieht das Herz an." Gott sieht tiefer. Er kennt uns, schaut auf das, was in uns vorgeht. Auf das, was wir fühlen, was wir können, was wir wollen. "Der Herr aber sieht das Herz an." Das Herz, das ist unser Ich, hinter allen Fassaden und Schutzmauern. Dort sind wir echt.

 

So enthält die Septemberlosung das ganze Evangelium von der Liebe Gottes: "Hab keine Angst: Gott weiß, wie es in dir aussieht. Er sieht dein Herz an!" Er weiß, dass wir manchmal etwas Gutes wollten, aber etwas Mittelmäßiges oder Schlechtes dabei herauskam. Wir wollten jemanden trösten, aber wir haben nicht die richtigen Worte gefunden. Wir wollten jemanden besuchen, aber es gab so viel zu tun. Wir wollten Gott vertrauen, aber da waren so viele Zweifel.

 

Doch Gott schaut nicht zuerst auf das Ergebnis. Er sieht unsere Absicht. "Er sieht unser Herz an."

Das ist gut zu wissen. Nehmen wir das als Trost, aber auch als Ansporn für unser Handeln.

 

Amen